Forschungsprojekte des Sophienhofs

Nutzen der wissenschaftlichen Studien

Die Wohnanlage Sophienhof gGmbH unterstützte Forschungsprojekte im Rahmen ihres HoLDe-Konzeptes. Die Unterstützung der Wissenschaft ist der Wohnanlage Sophienhof gGmbH ein besonderes Anliegen, um die Bedürfnisse von alten und kranken Menschen so zu integrieren, dass sie dokumentiert auf zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss nehmen können. Lebens- und Sterbeorte wie die Wohnanlage Sophienhof gGmbH können einen besonderen Beitrag leisten, um bedarfsorientiert die Zukunft unserer Gesellschaft mit zu gestalten.


APVEL
Evaluation der Wirksamkeit von SAPV (spezialisierter ambulanter palliativer Versorgung)

ApvelDas Projekt APVEL (APV = ambulante Palliativversorgung, EL = Evaluation) untersucht, wie gut SAPV in der Region Nordrhein auf der Grundlage der SAPV-Richtlinie funktioniert. Wie wirksam ist die Versorgung? Wie viele Patienten werden durch SAPV versorgt? Welche Versorgungsleistungen nehmen sie in Anspruch? Gibt es Unterschiede zu schwerstkranken Patienten, die keine SAPV, sondern eine andere Versorgung erhalten? Bestehen Unterschiede zwischen Stadt und Land? Hierzu werden Patienten, Angehörige und Ärzte mit Fragebögen und in Interviews befragt. Auch Daten von Krankenkasen werden herangezogen und ausgewertet.

Im Erfolgsfall können aus den Projektergebnissen Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, um die Palliativversorgung weiter zu verbessern. Die Untersuchungsmethoden sind auf andere Regionen in Deutschland übertragbar.

Logo AHPZProjektdauer: 1. Juni 2017 - 31. Mai 2019
Das AHPZ unterstützt das Projekt der Klinik für Palliativmedizin der Uniklinik Aachen.

 


Aktuelles Forschungsprojekt
Komma - Kommunikation mit Angehörigen

Es geht um die Entwicklung der Angehörigenarbeit in der häuslichen Palliativversorgung auf Basis des C5NAT-tools zur Erfassung der Bedürfnisse von An- und Zugehörigen. Hintergrund ist, das die Angehörigen eine zentrale Rolle in der Pflege am Lebensende zuhause einnehmen. Studien zeigen, dass sie starken Belastungen im physischen, emotionalen, sozialen und finanziellen Bereich ausgesetzt sind. Bisher waren eher die Patienten im Mittelpunkt, die Angehörigen wurden dagegen wenig in den Blick genommen.

Projektträger ist die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. Die Wissenschaftlichen Kooperationspartner sind die ÖPIA (Österreichische Plattform für Interdisziplinäre Altersfragen) und die UMIT Hall in Tirol. Die Kooperationspartner Praxis sind das AHPZ - Ambulantes Hospiz- und Palliativzentrum der Wohnanlage Sophienhof, das Palliativ-Team Dormagen und das Zentrum für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Bonn Rhein-Sieg.


Internationales Forschungsprojekt "IMPACT":
Implementierung von Qualitätsindikationen in Palliative Care

IMPACT Forschungsgruppe: Lukas Radbruch, Bonn, Yvonne Engels, Nijmegen, Myrra Vernooij-Dasen, Nijmegen, Steve Iliffe, London, Stein Kaasa, Trondheim, Rabih Chattat, Bologna. Dieses Projekt gemeinsam mit der Universität Bonn war im Rahmen einer EU-Forschung im Pflegeheimbereich angesiedelt.
Die Wohnanlage Sophienhof gGmbH unterstützte dieses Forschungsvorhaben durch Analysen, Datenerhebung und Feedbacks. Dabei sollten die vorhandenen Strukturen (HoLDe-Konzept der Wohnanlage Sophienhof) mit einbezogen werden. Im Austausch mit der Forschungsgruppe wurden Strategien zur Qualitätsverbesserung palliativer Maßnahmen eingeführt.


 

G. Kremers, Foto: Sophienhof

Gerlinde Kremers
Geschäftsführerin

Tel.: 02428/9570-100
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Am Weiherhof 23 
52382 Niederzier · Kreis Düren
Telefon: 02428 / 95700

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