Forschungsprojekte des Sophienhofs

Nutzen der wissenschaftlichen Studien

Die Wohnanlage Sophienhof gGmbH unterstützte Forschungsprojekte im Rahmen ihres HoLDe-Konzeptes. Die Unterstützung der Wissenschaft ist der Wohnanlage Sophienhof gGmbH ein besonderes Anliegen, um die Bedürfnisse von alten und kranken Menschen so zu integrieren, dass sie dokumentiert auf zukünftige gesellschaftliche Entwicklungen Einfluss nehmen können. Lebens- und Sterbeorte wie die Wohnanlage Sophienhof gGmbH können einen besonderen Beitrag leisten, um bedarfsorientiert die Zukunft unserer Gesellschaft mit zu gestalten.


Aktuelles Forschungsprojekt
Komma - Kommunikation mit Angehörigen

Es geht um die Entwicklung der Angehörigenarbeit in der häuslichen Palliativversorgung auf Basis des C5NAT-tools zur Erfassung der Bedürfnisse von An- und Zugehörigen. Hintergrund ist, das die Angehörigen eine zentrale Rolle in der Pflege am Lebensende zuhause einnehmen. Studien zeigen, dass sie starken Belastungen im physischen, emotionalen, sozialen und finanziellen Bereich ausgesetzt sind. Bisher waren eher die Patienten im Mittelpunkt, die Angehörigen wurden dagegen wenig in den Blick genommen.

Projektträger ist die Hospizbewegung Düren-Jülich e.V. Die Wissenschaftlichen Kooperationspartner sind die ÖPIA (Österreichische Plattform für Interdisziplinäre Altersfragen) und die UMIT Hall in Tirol. Die Kooperationspartner Praxis sind das AHPZ - Ambulantes Hospiz- und Palliativzentrum der Wohnanlage Sophienhof, das Palliativ-Team Dormagen und das Zentrum für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus Bonn Rhein-Sieg.


Internationales Forschungsprojekt "IMPACT":
Implementierung von Qualitätsindikationen in Palliative Care

IMPACT Forschungsgruppe: Lukas Radbruch, Bonn, Yvonne Engels, Nijmegen, Myrra Vernooij-Dasen, Nijmegen, Steve Iliffe, London, Stein Kaasa, Trondheim, Rabih Chattat, Bologna. Dieses Projekt gemeinsam mit der Universität Bonn war im Rahmen einer EU-Forschung im Pflegeheimbereich angesiedelt.
Die Wohnanlage Sophienhof gGmbH unterstützte dieses Forschungsvorhaben durch Analysen, Datenerhebung und Feedbacks. Dabei sollten die vorhandenen Strukturen (HoLDe-Konzept der Wohnanlage Sophienhof) mit einbezogen werden. Im Austausch mit der Forschungsgruppe wurden Strategien zur Qualitätsverbesserung palliativer Maßnahmen eingeführt.


Forschungsprojekt zur Untersuchung der Bedürfnisse von
Menschen mit schwerer Demenz in Einrichtungen der stationären Altenhilfe

Ansprechpartner: Prof. Dr. Raymond Voltz, OA Dr. Klaus Maria Perrar, Yvonne Eisenmann, Diplom-Pädagogin, Holger Schmidt, Diplom-Gesundheitsökonom. Das Forschungsprojekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend.
In Verbindung mit der Uniklinik Köln, Zentrum für Palliativmedizin, wurden Beobachtungen vorgenommen, um die Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit schwerer Demenz wahrzunehmen. Die Untersuchung soll die Betreuung und Versorgung in der stationären Altenhilfe verbessern.
Unser Hauptinteresse ist nun, die Ergebnise der neuen Forschungsprojekte unmittelbar in unserer Einrichtung anzuwenden und umzusetzen. Wir dokumentieren die Erfahrungen und spiegeln sie wieder den Forschungsgruppen zurück. Für neue Forschungsaufgaben sind wir stets offen und prüfen, ob sie für den Sophienhof auch mit aktuellen Erkenntnissen fruchtbar sind.

G. Kremers, Foto: Sophienhof

Gerlinde Kremers
Geschäftsführerin

Tel.: 02428/9570-100
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